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14.12.2018 : 0:07

Wo

Friedhof (früher Kirchhof)

Der frühere Kirchhof (Friedhof) befand sich rund um die Kirche am Markt.

 

 

 

Auf der Grafik von der Kirche aus der Zeit vor 1720, ist das noch gut zu erkennen.
Die Kirche, der Kirchhof und das Pastorat waren von einer Mauer umgeben.
Der Zugang befand sich etwa da, wo heute vor dem Kaiser Wilhelm Denkmal und dem Eingang zum Gemeindezentrum Stadtmitte, auf dem Markt, u.a. Blumen verkauft werden.

Aus der Geschichte

Im Jahre 1811 bekam die Kirchengemeinde eine "Regierungsorder", den Kirchhof von der Kirche am Markt, an den Rand des Dorfes zu verlegen.

Im Jahre 1820/21, kauft die Kommune Kettwig ein Grundstück "im großen Kirchenfelde" (heute rechts aus Stadtmitte kommend, an der Brederbachstraße) vom Domänenhof Schürenberg. Dieses Grundstück wird von der Kommune an die evangelische und katholische Kirchengemeinde verkauft.

Im Jahre 1823, anlässlich der Beerdigung des ev. Pfarrers Peter Kamphausen, am 21. April, wird das ehemalige Ackerfeld zu einem Gottesacker geweiht.
Der Kirchhof an der Kirche am Markt wird "aufgelassen", d.h.: Beerdigungen werden hier nicht mehr vorgenommen und nach Ablauf der Liegefrist werden die Gräber eingeebnet.
Vom alten Kirchhof sind noch Grabsteine erhalten.
Zwei stehen heute rechts und links am südöstlichen Eingangsportal, einer befindet sich in der Kapelle der Kirche, dem Raum der Stille, und ein weiterer in der Trauerhalle auf dem Friedhof.
Eine große Anzahl alter Grabsteine ist in Privatbesitz.

In den Jahren 1849, 1866, 1883, 1888 und 1895, erwirbt die Evangelische Kirchengemeinde weitere Grundstücke für den heutigen Friedhof dazu.

In den Jahren 1867 / 1868 wird die Trauerhalle erbaut, einschließlich eines Kellerraumes für gerichtlich angeordnete Obduktionen. Ob dort jemals Obduktionen durchgeführt wurden, ist nicht überliefert.
In den folgenden Jahrzehnten wird die Trauerhalle mehrfach renoviert, aus- und umgebaut.

Im Jahre 1873, am 20. März, beschließt das Presbyterium die erste archivierte Begräbnisordnung.

Im Jahre 1986 beschließt das Presbyterium, auf Vorschlag des Friedhofsausschusses, eine umfassende Überplanung des Friedhofes, mit dem Ziel einer grundlegenden, langfristigen Sanierung. Sie beinhaltet u.a. die Begradigung und Neuordnung der Wege zwischen den Gräbern, Erschließung von Flächen für neue Begräbnisformen (z. B. Urnengräber), die möglichst umfassende Erhaltung alter Baumbestände und natürlich die Rücksichtnahme auf die jeweiligen Liegefristen der einzelnen Grabstätten, u.v.a.m.. Ein Sanierungsende ist deshalb vorerst nicht abzusehen.

In den Jahren 1998 / 1999, findet die vorerst letzte Renovierung der Trauerhalle statt. Die erneuerte Trauerhalle wird am 09. April 1999, der Gemeinde übergeben.

Satzungen, Genehmigungen!

Für den Friedhof gibt es eine neue Satzungen und einen Antrag zur Genehmigung des Grabmals, alles ist ab dem 04.05.2013 als PDF-Datei -auch zum herunterladen- hier einsehbar.
Die neuen Satzungen treten nach dem Tage ihrer Veröffentlichung in Kraft.

Wichtiger Hinweis: Zum Antrag auf Genehmigung für die Aufstellung eines Grabmals!
Geben Sie niemals einen Auftrag zur Errichtung eines Grabmals ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Friedhofsträgerin, Ev. Kirchen Gemeinde.